Anmerkung: bei dem erwähnten Garleben handelt es sich vermutlich um das Sachsen-Anhaltinische Gardelegen. Tatsächlich findet sich auch heute noch einige Kilometer südlich der Stadt eine deutliche Häufung des Namens „Trippler“.
Nach einer Theorie handelt es sich um einen Übernamen für einen, der kleine Schritte macht, trippelt. Wahrscheinlicher ist, dass es sich um einen Anfertiger von Trippen handelt (mittelhochdeutsch „trippenmeker“). Trippen sind hölzerne Unterschuhe, die wegen der oft stark verschmutzten Straßen unter die empfindlichen Lederschuhe geschnallt wurden.
Bei dem Gardelegener Eintrag von 1567 wird Trippeler (mit e) geschrieben, was nach diversen Listen im Internet lateinisch ist und auf deutsch „Samtmacher“ bedeutet.
Im Landkreis „Ohrekreis“ in Sachsen-Anhalt sowie im Wildenburger Land in Rheinland-Pfalz ist die Verteilung mit 140 Vertreten pro einer Million Einwohner mit Abstand am häufigsten. Zum Vergleich: Im Bundesdurchschnitt kommen wir auf etwa 3 Tripplers pro Mio Einwohner.