Wappen der Familie Trippler

Geschichte

Verteilung des Namens Trippler

Lutherisches Kirchenbuch Eheschließungen, Flonheim 1632-1650:

08.03.1635 oo Caspar Trippler, Corporal unter den Schönbornischen Dragonern, von Garleben im Chrurfürstentum Brandenburg und Elisabeth, georg Körchners auch gewesener Corporal von solcher Kompagnie hinterlassene Wittib

Anmerkung: bei dem erwähnten Garleben handelt es sich vermutlich um das Sachsen-Anhaltinische Gardelegen. Tatsächlich findet sich auch heute noch einige Kilometer südlich der Stadt eine deutliche Häufung des Namens „Trippler“.

Weitere Erwähnungen:

Bedeutung

Nach einer Theorie handelt es sich um einen Übernamen für einen, der kleine Schritte macht, trippelt. Wahrscheinlicher ist, dass es sich um einen Anfertiger von Trippen handelt (mittelhochdeutsch „trippenmeker“). Trippen sind hölzerne Unterschuhe, die wegen der oft stark verschmutzten Straßen unter die empfindlichen Lederschuhe geschnallt wurden.

Bei dem Gardelegener Eintrag von 1567 wird Trippeler (mit e) geschrieben, was nach diversen Listen im Internet lateinisch ist und auf deutsch „Samtmacher“ bedeutet.

Verteilung

Im Landkreis „Ohrekreis“ in Sachsen-Anhalt sowie im Wildenburger Land in Rheinland-Pfalz ist die Verteilung mit 140 Vertreten pro einer Million Einwohner mit Abstand am häufigsten. Zum Vergleich: Im Bundesdurchschnitt kommen wir auf etwa 3 Tripplers pro Mio Einwohner.